ebm-Papst

Regnet’s? Regnet’s nicht?! So wirklich gut sah’s laut Wetterbericht nicht aus. Aber naja, mal abwarten, hinfahren und sich eines Besseren belehren lassen :-)

Da waren wir also: Jürgen, Regina, Robert, Sarah, Susanne und Sylvie. Nicht zu vergessen: unser Chauffeur Herbert. Startklar für die 25 km des diesjährigen ebm-Papstes in Niedernhall.

Sonnenschein satt, aber leider nicht ohne Gegenwind. Ein hervorragend organisiertes Rennen, mit alten Bekannten und neuen Gesichtern, bei guten Bedingungen und mit jeder Menge Spaß!

Sturzfrei, abgekämpft, aber glücklich ging’s nach der Siegerehrung auch schon wieder auf die lange Reise gen Kaiserslautern.

Bis zum nächsten Jahr dann… Fortsetzung folgt ;-)

geschrieben von Sylvie Gruter

Rödesheimer Kerwelauf

Gestern war ich der Einladung der Vineyard Racers gefolgt und nach Rödesheim- Gronau gefahren ( Ja, die Stadt hat den Doppelnamen und der zweite Teil heisst Gronau).

Mir wurde eine lustige Veranstaltung in gemütlicher Atmosphäre,Trinkständen alle 300 m und Obstkörbe versprochen. Fast alles wurde eingehalten, aber dazu später mehr.

Wie immer traf man alte Bekannte. Damit meine ich nicht die Leute die mich eingeladen hatten, sondern eine wohlbekannte Dame mit Winnie Puh auf dem Helm. Die Überraschung war natürlich groß, auch wenn es nicht verwunderlich ist, das man bei Skateveranstaltungen eigentlich immer irgendwelche Bekannten trifft.

Das Rennen an sich war dann wie versprochen, auch wenn wir die Getränkeangebote im Dorf erst in der Ehrenrunde in Anspruch genommen haben. Die Strecke war zeitweise etwas sehr rauh, dafür die Unterstützung seitens der Zuschauer um so größer. Die Strecke war aber zu kurz, und wie immer der Start zu schnell.

Letztendlich reichte mein Ergebnis zu einem Preis, leider keinen Obstkorb, den gab es nur für die ersten zwei, aber eine Flasche Traubendirektsaft ist ja auch nicht zu verachten.

geschrieben von Robert Carbanje

Rhein on Skates 25.8.2007

Vorsicht! Es grassiert ein Virus unter Skatern - hochansteckend - Heilung scheint aussichtslos. Man bezeichnet es allgemein als RoS-Virus - auch die Bezeichnung Friedel - Virus nach seinem Entdecker ist geläufig.

Infizierte kann man daran erkennen, dass sie, sobald sie einen neuen Kalender erhalten, darin das vierte Wochenende im August blockieren.

Egal ob in Hamburg oder München beheimatet, alle zieht es dann Lemmingen gleich am vierten Samstag im August zu der Stadt Bingen am Rhein, wo sie sich dann bis etwa halb 10 Uhr versammeln. So gab es auch dieses Jahr wieder eine Schar von 1200 rollenden Menschen zu bestaunen. Darunter waren auch 7 Leute des ERV Kaiserslautern, nämlich Jutta, Jürgen, Mona, Robert, Stefan, Uschi und Regina. Alle außer Uschi muss man wohl als hoffnungslose Fälle einstufen, da sie Wiederholungstäter sind. Dazu kamen noch 9 befreundete Skater aus dem benachbarten Pirmasens (Claudia, Elfi, Eric, Hans-Jürgen, Isabelle, Joachim, Sigi, Sosann und Vittorio). Kurz nach halb ging es dann los Richtung Koblenz auf der B9, zunächst nur wenig schneller als Schritttempo, da man noch sehr dicht aufeinander rollte. Doch dann zog sich das Feld auf ein vernünftiges Maß auseinander (soweit man bei diesem Massenauflauf überhaupt von Vernunft reden kann) und man skatete dann mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von gut 20 Kilometer pro Stunde, an der Spitze war es 24 km/h. Ab diesem Zeitpunkt konnte man ein weiteres Symptom beobachten – eine intensive Schlangenbildung. So auch in unserer Gruppe, wobei die Schlangenköpfe Robert, Jutta und Stefan heißen konnten. Die Schlangenkörper waren eine bunte Mischung aus Lauterern, Pirmasensern und Fremden. Jürgen scherte öfter aus, um das Ganze im Bild festzuhalten.

Um den Schaden für Außenstehende möglichst gering zu halten, wurde das Ganze von Polizei und rund hundert Ordnern abgesichert.

Dem Tross folgten Besenbusse und rotes Kreuz um erschöpfte oder lädierte Skater aufzunehmen.

Beim ersten Sammelstopp nach etwa 15 Kilometern saßen die meisten noch relativ manierlich auf einer Mauer oder standen herum. Mit der Zunahme der gefahrenen Kilometer stieg die Zahl derer, die sich in den Pausen auf jeden beliebigen Belag setzten und sich sogar regelrecht auf Asphalt räkelten.

Es gelang den Ordnungskräften die Masse zu drei größeren Pausen zu bewegen, indem sie die Skater mit Sprudel, Bananen, Biergartenbänken, die nur begrenzt angenommen wurden, und Dixiklos bestachen. Mittags gab es statt der Bananen sogar Nudeln mit Soße. Weitere Kleinigkeiten wie z.B. Kaffee und Blasenpflaster ergaben eine prima Rundumversorgung der Virusträger.

Der Wettergott selbst unternahm dann noch einen mäßigen Versuch die Masse durch mittleren Gegenwind auf der ersten Hälfte der Strecke zu bremsen, was ihm aber nicht wirklich gelang. Die Sonne dagegen strahlte übers ganze Gesicht und tat somit ein Übriges für die gute Stimmung und den hohen Wasserverbrauch.

So etwa nach der Steigung hinter Koblenz wurde mir klar, dass ich auch diesmal die ganze Strecke schaffen kann. Der Rest war trotz einiger Ermüdungserscheinungen ein ausgesprochen angenehmes Rollen in unserer Schlange, zu der jetzt außer Robert, Jutta, Jürgen und Regina von Kaiserslautern auch Claudia, Elfi, Joachim, Isabelle und Sigi vom Skate-Team Pirmasens gehörten.

Uschi und Vittorio sind vielleicht der Ansteckung durch den Virus entgangen, da sie noch wenig Skateerfahrung haben und deshalb etliche Kilometer Bus gefahren sind. Hans-Joachim ist nach der Mittagspause aus gesundheitlichen Gründen ausgestiegen, was bei einem überzeugten Wiederholungstäter wie ihm eine beachtliche Willensstärke bedeutet. Dem gegenüber hatte der Virus Friedelensis Claudia so stark erwischt, dass sie trotz Schürfwunde am Oberarm mit deutlicher Prellung den Rest der 135 Kilometer noch mitgerollt ist.

Am Ende der Tour sah man noch deutlich weitere Symptome, die der Virus hervorruft: Glänzende Augen und hochgezogene Mundwinkel, selbst bei Kandidaten, die deutlich abgekämpft sind, Blasen an den Füßen oder Wadenkrämpfe haben. Am schlimmsten betroffen sind dabei diejenigen, die das erste Mal 135 km zurückgelegt haben, wie bei uns Elfi, Joachim, Isabelle und Sigi.

Da ich mich schon 2003 infiziert habe, vermute ich, dass dieser Virus RoS keine größeren Spätschäden verursacht, wenn man davon absieht, dass ich gelegentlich eine Portion Blödsinn schreibe.

geschrieben von Regina Schlösser

Night Skating

Der folgende Beitrag hat sich nie so zugetragen. Die in diesem Text erwähnten Personen sind fiktiv und haben keinerlei Ähnlichkeit mit lebenden Personen (darauf haben sich alle Personen geeinigt):

2:30 Uhr: irgendwo in Kaiserslautern. Aufstehen um in der Stadt skaten zu gehen. Es gibt bessere Gründe sich aus dem Bett zu erheben.

3:00 Uhr: treffen irgendwo in KL. Es treffen sich ca. 5 Personen, eine davon aus einer Stadt östlich von KL. Ein nicht Skater. Der nicht Skater kümmert sich um Getränke

3:10 Uhr: es geht los, Skaten auf den Strassen in KL. Kaum Menschen unterwegs, diejenigen die gesehen werden, schauen auf die Uhr. Wir auch, wie kann man um die Zeit noch auf einer Party oder aus einer Disko kommen.

Die Strassen sind leer, der Spassfaktor hoch.

4:30 Uhr: eintreffen auf einem Platz in KL. Die Getränke stehen bereit. Von ungläubigen Staunen auf einem Marktplatz in KL kann berichtet werden.

4:15 Uhr: weiter Richtung Landstuhl, kurzer Sturz nichts ernstes. Der Grund ist wohl unter den Springsteinen zu suchen

6:00 Uhr: Ankunft an den Autos mit folgendem Frühstück in einer Backstube

nächster Termin findet statt.

geschrieben von der Author möchte anonym bleiben

 

Fläming - Wochenende

Vom 6. bis 10. Juni 2007 waren 10 Skater vom ERV auf dem Fläming-Skate - „Europas Skate-Region südlich von Berlin“

Das heißt: Skaten auf 3 m breiten Radwegen, mit super Asphalt, wenigen Steigungen / Gefällen,

auf 4 verschiedenen Rundkursen ( 92 km, 12 km, 11 km und 43 km lang) und das Hotel direkt an der Strecke.

Das Wetter war sehr gut.

Unsere Stimmung war prima!

Unser Hotel „Zum Eichenkranz“ in Kolzenburg war rundum empfehlenswert.

Ergebnis: Das machen wir mal wieder!

Im Uhrzeigersinn haben wir nacheinander alle Rundkurse ausprobiert. Die tolle Skate-Arena in Jüterbog haben wir auch noch getestet - aber wegen der großen Hitze nicht so ausgiebig, wie sie es verdient gehabt hätte. Vier Unentwegte sind sogar am Sonntag vor dem Frühstück in der morgentlichen Kühle noch eine Stunde zum Abschied geskatet.

Da die Teilnehmer recht unterschiedliche Ambitionen hatten, hat natürlich nicht jeder alle Strecken geskatet. Die beiden ältesten Teilnehmer schafften aber doch über 200 km!

Am Abend haben wir uns die Wege und die Abkürzungen für diejenigen überlegt, die nicht so lange auf Skates rollen wollten. Morgens sind wir immer gemeinsam aufgebrochen.

Nach der Rückkehr ins Hotel, kamen im Laufe der Nachmittage dann kleinere Gruppen zustande, die ins Schwimmbad gingen, mit Rädern nach Luckenwalde fuhren oder einfach spazieren gingen. Natürlich haben dann auch Einzelne noch eine oder zwei schnelle Runde auf dem RK2 gedreht. Am Abend haben sich dann alle wieder im Biergarten unseres Hotels getroffen, wo wir noch eine ganze Weile zusammen saßen.


geschrieben von: Regina Schlösser

Rheindamm Speyer 2007

Weil es im September letzten Jahres so schön war, wollten wir auch in diesem Jahr dem Rheindamm einen Besuch abstatten.

13 Skater aus dem Umkreis von Kaiserslautern, Rhein- Neckar- Raum und Pirmasens starteten ab der Jugendherberge in Speyer zur fast gleichen Tour wie im letzten Jahr: Rheinüberquerung in Speyer, dann über Phillipsburg nach Germersheim zur vorbereiteten Zwischenrast. Dann folgte der Rundkurs über Hördt, Kuhardt und Leimersheim wieder zurück auf der herrlichen Dammstrecke an den Rheinuferplatz in Germersheim: "hier lässt sich`s rollen, hier will ich sein!"

Herbert (vor Ort) und Regina ( in Vorbereitung zuhause) hatten schon alles gerichet. Wir mussten nur noch zugreifen bei gegrillten Würstchen und Fetakäse, Salaten, Kaffee und Kuchen- was wir dann auch taten. Auch auf der Rückfahrt rollte es perfekt auf dem Rheindamm Richtung Speyer. Und weil`s so gut rollte, nahmen die besonders Ungeduldigen das in diesem Jahr zu umgehen geplante Knochenpflaster- Stück in Kauf, auch wenn die Füße diese Art von Massage fast am Ende der ca. 75km langen Tour nicht gebraucht hätten: wenn wir mal in Schwung sind...

Zurück in Speyer ließen wir den schönen und -fast unerwartet- trockenen Tag beim "traditionellen" Besuch der Eisdiele ausklingen.
geschrieben von: Jutta Bär

Inline-Halbmarathon unterm Schloss

Schon wieder der Neckar? Ja, aber dieses Mal in Heidelberg.

Noch ein wenig müde erschienen wir 3 nimmersatten Skater Regina, Jürgen und ich an der Ausgabe der Startunterlagen. Das Warmlaufen konnten wir praktischerweise beim an`s Auto bringen der reichhaltigen Geschenketasche erledigen.

Am Start an den Neckarwiesen war ein sehr, sehr übersichtliches feld aus knapp 90 Leutchen, darunter nicht wenige, die wir von den Skatenights in Mannheim / Ludwigshafen her kennen. Dann ging`s los und war, zumindest in meinem Umfeld, angenehm undrängelig. Ich schloss mich den Ortskundigen Rose und Eberhardt an. Die als sehr gefährlich beschriebene Brückenabfahrt bald nach dem Start war absolut unspektakulär, aber im Vergleich zu dem sonst sehr geraden und ebenen Streckenverlauf quasi eines der 2 Highlights für die Konzentration. Die Strecke führte an der Straßeninnenseite zum Neckar hin, bei leichtem Gegenwind, ca. 12km flussaufwärts vorbei an einer Landschaft zum Genießen. Leider hatte der gemietete Zeitmess-Chip keine Pausenfunktion, also wurde das Picknick auf später verschoben. Unser Grüppchen war beliebt, es kamen immer mehr"Anhänger" dazu.

Nach dem Überqueren der Brücke bei Neckargemünd ging es leicht aufwärts mit sofortiger anschließender Belohnung: es folgte eine klasse Abfahrt gen Ziegelhausen. Auf der Zielgeraden preschten dann ein paar "Anhänger" vor, was natürlich große Freude brachte...

Jürgen- er hatte unterwegs Bilder gemacht-, und Regina- sie hatte Probleme mit ihren Schuhen-, kamen anschließend ins Ziel. Wir blieben alle sturzfrei und waren von der Strecke begeistert. Schade, dass der Rollstuhlmarathon nur alle 2 Jahre stattfindet- er war wirklich schön.
geschrieben von: Jutta Bär

Stuttgarter Zeitung - Lauf

Aufstehen um vier Uhr, Treffen um fünf an der Autobahn. Die spinnen, die Skater! Heute bekomme ich „das rundum sorglos Paket“. Jutta und Jürgen nehmen mich mit nach Stuttgart. Robert wartet dort schon mit den Startunterlagen. Wir können uns am Auto fertig machen und rollen uns dann auch ein. Der Start zum Halbmarathon der rund 1200 Skater verschiebt sich noch um rund 20 Minuten wegen falsch geparkter Autos. Dann geht es endlich los. Das Tempo ist recht flott. Die anderen drei sind natürlich weiter vorne. Am Straßenrand sind viele begeisterte Zuschauer. Immer wieder kommen wir an Musikgruppen mit den Stilrichtungen von Humba bis Samba vorbei. Der Weg führt zunächst durch die Stadt und dann am Neckar entlang. Das Wetter ist optimal. Nur ich bin es nicht. Bei der zweiten schönen Abfahrt (bei km 9) mit anschließender Rechtskurve wollen meine Skates nach rechts, mein Körper aber geradeaus. Es folgt eine Rutschpartie über Asphalt. Zügig stehe ich wieder auf und fahre weiter. Der Schwung ist aber weg. In bescheidenem Tempo rolle ich den Rest und komme deutlich strapaziert ins Ziel. Nach kurzer Verschnaufpause lasse ich mich von den Sannis verarzten. Robert kennt diese schon, denn auch er hat heute den Asphalt zu genau ausprobiert. Jutta hat auch eher gemischte Gefühle, da ihre Skates sie unterwegs deutlich gequält haben. Jürgen dagegen ist mit seinem Rennen sehr zufrieden. Fazit: Eigentlich ein schönes Rennen, das ich nächstes Jahr richtig genießen möchte, denn oberflächliche Hautabschürfungen und blaue Flecke sind nicht so wichtig und sicher auch bald vergessen.
geschrieben von: Regina Schlösser

Mittelrhein-Marathon 2007: Gib Deinen Füßen freien Lauf

„...kann man sich aufs nächste Mal freuen", war das Fazit aus dem letzten Jahr. Und in diesem Jahr? 9 Leute des ERV, nämlich die Widerholungstäter Regina, Robert, Andrea, Stefan, Mona und ich, aber auch die Erst-Marathonis Nadine und Sylvie und Mittelrhein-Neuling Jürgen wollten sehen, ob es hier wirklich so schön sei, wie im letzten Jahr versprochen. Der Start am Samstag Abend ersparte uns das betont frühe Aufstehen der Veranstaltung von 2006. Die Freude meinerseits auf den Lauf war auch riesig, allerdings geteilt durch eine bis kurz vor Start ungewisse Teilnahme wegen Fußproblemen. Durch den unschlagbar guten Transport- und Begleitservice von Herbert hieß es auch in diesem Jahr für Regina, Robert, Jürgen und mich: entspannt in Oberwesel ankommen. Auch ein kleiner Regenschauer unterwegs konnte uns nicht erschrecken. Stefan hatte schon die - recht gewichtigen - Startunterlagen für uns alle abgeholt ( vielen Dank ), so dass wir nur noch Skates anziehen, Startnummern anheften und losrollen durften. Das Überwinden von Kopfsteinpflaster zum Start am Rhein zeigte mir dann gleich, dass ich nach 6 Wochen Beinahe-Abstinenz vom Skaten für solche Späßchen ein bisschen unsicher geworden war. Trotz großem Skater-Andrang: dieses Jahr nahmen 1960 Skater teil, trafen wir alle Mitstreiter aus Kaiserslautern und Pirmasens und viele weitere bekannte Gesichter. Das Stehen im Startbereich war - empfunden - lang, und mein tausendfaches Enger- und Weiterschnallen der fast neuen Skates hat sicher wie das Montieren des sicherheitshalber mitgenommenen Müsli-Riegels am Rücksackriemen zur Belustigung der immer enger Umstehenden beigetragen. Dann ging es endlich los. Die Füße dankten es. Wir waren in mehreren Grüppchen gestartet. Eine Weile fuhr ich mit Regina und Andrea das erste Stück der Strecke, das durch ein leichtes Gefälle so richtig gut und flott lief. Dann wechselte ich öfter hierhin und dorthin, um meinen Takt fahren zu können, und verfolgte die unterschiedlichen Teams, meist zusammen mit einem Skater, der wohl das gleiche Tempo wie ich als passend empfand. Das Publikum am Straßenrand war genial: Klatschen, Anfeuern der Skater, deren Vornamen sie von den Startnummern ablesen konnten: die Begeisterung zog! Ein paar Regentropfen in Boppard: es wird doch nicht...? Nein, der Regen ließ sich noch Zeit. Nur der Wind kam leider nicht, wie vorm Start angekündigt, immer von hinten... Der Top-Belag vom Anfang wurde nur stellenweise ersetzt durch Flickerl von Bitumen. Vorsicht war geboten, zumal es schon einige Stürze gegeben hatte. Ich rollte, genoss das Fahren und die tolle Landschaft - und gönnte mir, nicht wie angedacht nach der Hälfte auszusteigen. Nach dem Überstehen des allseits unbeliebten Kopfsteinpflasters in Rhens: auch dort Stürze und Schrecksekunden wegen eines quer liegenden Strohballens an einem Torbogen, gings entspannt weiter. Plötzlich tauchte Stefan auf und wir fuhren das restliche Stück gemeinsam weiter in einem schönen Takt. Immer wieder anfeuerndes Publikum, manche auch mit Infos: „noch 7 km" oder ein „Begleit-Radler", der uns genau beschrieb, wo wir „nur noch" entlang müssten. Den Anstieg in Koblenz kurz vorm Ziel hatte er lieber nicht erwähnt... Nach dem Zielmatten-Überqueren und der Ausrollstrecke gab es Essen und Trinken am Deutschen Eck - und das Zusammentreffen der Lauterer Teilnehmer, die einer nach dem Anderen einliefen. Der Himmel hat sich so über uns gefreut, dass er dicke Tränen lachte und für Abkühlung nach der sportlichen Betätigung sorgte. Alle sind wir angekommen, leider nicht alle ohne Schürfwunden. Aber auch nächstes Jahr werden wir sicher zahlreich zu Wiederholungstätern! Der schöne Abend bekam noch ein I-Tüpfelchen durch das von Regina und Herbert vorbereitete Picknick auf einem Rastplatz auf der Heimfahrt: Euch beiden vielen Dank für die perfekte Organisation und das „Rahmenprogramm". Fazit: ich freu mich schon wieder aufs nächste Mal!
geschrieben von: Jutta Bär

1. Rhein-Main-Skate-Challenge 2007

Das erste Mal nahmen Skater am traditionellen Radrennen 'Rund um den Henninger Turm' teil. 35 km im Vordertaunus, 54 km bis zum Henninger Turm in Frankfurt oder der ganze 74km-Rundkurs? Seit dem ich das erste Mal von diesem Rennen gehört hatte, wollte ich es mitfahren. Ein Traum und eine große Herausforderung, ein Jahr nach meiner ersten Frühjahrsausfahrt.

Nach intensiver Vorbereitungszeit war es heute endlich soweit. Trotz der für mich hohen Zeitlimits, hoffte ich darauf, möglichst weit zu kommen, ein schönes Rennen zu fahren und vor allem die Abfahrten gut zu überstehen.

Ich startete aus dem letzten Block. Vom Start weg wurde ein für mich sehr hohes Tempo gefahren.

Acht Kilometer weit versuchte ich mit größeren Gruppen mitzuhalten. Dann ging es Richtung Norden in das erste ansteigende Tal - heute mit Gegenwind. Die Luft war raus. Das war alles schon zu schnell für mich. Wo sollte denn jetzt noch die Kraft für die weiteren Anstiege herkommen? Ich folgte einer Dreiergruppe bis Eppstein. Alleine weiter bis Fischbach. Um Kraft fürs Weiterfahren zu sammeln, musste ich sogar mehrmals stehenbleiben.

Dann lag auch der letzte Aufstieg hinter mir - ein tolles Gefühl, endlich oben zu sein. Ein bißchen Hoffnung keimte auf, das erste Zeitlimit doch noch zu schaffen. Aber erst mal galt es die beiden Abfahrten gut zu überstehen. Rollen, bremsen, rollen, bremsen, Gegenwind, jetzt auch noch bergab skaten. Verkehrte Welt. Beide Abfahrten gelingen ganz ohne Probleme. Super. Alle Anstrengungen waren vergessen.

Gab es noch eine Chance? Noch wenige Kilometer waren es bis zum Abzweig. Jetzt nochmal Alles geben. Ausgepowert erreiche ich den lang ersehnten Aussichtspunkt auf die Skyline von Frankfurt. Aber zu spät. Am Abzweig war der Weg nach Frankfurt seit 7 Minuten versperrt. Macht überhaupt nichts! Heute hätte ich sowieso keine Kraft mehr für eine Weiterfahrt gehabt.

Dafür konnte ich überglücklich ins 35 km-Ziel rollen. Ein ganz tolles Rennen auf einer herrlichen Strecke liegt hinter mir.

Und für das kommenden Jahr vor mir!

geschrieben von: Jürgen Bär

Saisonstart 07

Am Sonntag,den 6. Mai trafen wir uns in Bruchmühlbach auf dem schon bekannten Parkplatz zum offiziellen Saisonstart des ERV. Mit dabei waren wieder Herbert mit Getränken und Verpflegung, Maikel und Martin zur Absicherung der Strecke und Jutta (fußkrank) mit dem Besenwagen. Gut versorgt machten sich dann 25 Skater und ein Radfahrer nach einem kurzen Fototermin auf den 41 km langen Rundkurs. Petrus tat ein Übriges mit sonnigem, windstillen Wetter. Schön war es, dass von außerhalb etliche Wiederholungstäter dabei waren. Besonders gefreut habe ich mich über drei aus unserem Verein, denen von vorneherein klar war, dass diese Tour für sie zu lang ist.Sie sind dann irgendwann unterwegs in den Besenwagen eingestiegen. Genau dafür haben wir ihn ja auch dabei.Zum Abschluss sind wir dann noch in der Fritz-Claus-Hütte eingekehrt und gut bewirtet worden.Einige nette Dinge, wie zum Beispiel selbst gebackener Kuchen, sorgten dafür, dass das Ganze eine wirklich runde Sache war.

geschrieben von: Regina Schlösser

Jutta´s Geburtstagsskaten

Jutta hatte eingeladen und so hatte sich eine Gruppe von 8 Leuten (Jutta, Jürgen, Sylvie, Rita, Katrin, Martin, Stefan und Regina) zusammengefunden, um den ersten frühlingshaften Sonntag gemeinsam auf Skates zu genießen. Nach den heftigen Regenfällen der letzten Tage erschien uns nur die bekannte Strecke in Blieskastel als skatesicher.(In den Weinbergen bei Neustadt sind wir dann, wenn es wieder mal länger trocken war.) Zunächst mal hat uns Jutta mit Kuchen gestärkt.

Die Strecke war weitgehend gut mit einigen kurzen schmierigen Abschnitten. Auf dem Hinweg hatten wir ein gemütliches Tempo, bei dem auch immer wieder geplaudert wurde. Bei der kurzten Rast auf französischer Seite hatten wir uns vorgenommen, irgendwo einzukehren. Auf halber Strecke schien ein Landgasthof mit Terasse die passende Adresse zu sein. Wir haben herrlich in der Sonne gesessen und sehr lange auf unsere Getränke gewartet. Gegessen haben wir dann dort lieber nichts. Dann ging´s weiter, jetzt aber mit flottem Tempo. Wahrscheinlich hatte der erste vorn auch den größten Kohldampf... Unsere flotte Kette wurde unterwegs auch reichlich bestaunt!

In Blieskastel fanden wir dann nach kurzem Suchen einen Döner - Imbiss, in dem wir uns endlich angemessen stärken konnten.

Hat doch wieder viel Spaß gemacht! Eine schöne Art, Juttas Geburtstag zu feiern.
geschrieben von: Regina Schlösser