Saisonabschluss 2006

Wie kann man in der westpfälzischen, mit durchgehenden Radwegen eigentlich nicht verwöhnten Region, süchtig machende Ausfahrten realisieren? Das hat sich das ERV-Touren-Organisationsteam wohl schon im Frühjahr beim Saisonstart gefragt. Und sie sind auf folgende Lösung gekommen, zu deren Wiederholung heute eher der Ruf nach "Dosis erhöhen" als nach "Saisonabschluss" passt.

Wir fahren, von Bruchmühlbach startend, zusammen mit 21 netten Skatern aus dem nahen (Kaiserslautern und Pirmasens) und weiteren Umland (Rhein- Neckar- Raum, Vorderpfalz), eine wunderschöne 29km- Tour durch sehr abwechslungsreiches, landschaftlich reizvolles Gebiet über Hauptstuhl und Hütschenhausen

nach Miesau und über Waldmohr zurück.- Ein guter Plan!

Auf die Schwere der auf uns wartenden Steigungen werden wir immer wieder hingewiesen, so dass einem hinterher nur ein "war doch gar nicht so schlimm" über die Lippen kommt - alles Taktik. Damit wir das sorgenfreie und unbeschwerte Fahren in Reinform genießen können, werden wir von 2 Besenfahrzeugen begleitet, die nicht nur für unsere Sicherheit auf den Straßenabschnitten sorgen, sondern uns auch das Getränke- und Pullover-Mitschleppen abnehmen und uns zum Mitfahren am Berg einladen: eine Ausfahrt mit Netz und doppeltem Boden! Die auf die Steigungen folgenden Abfahrten entschädigen uns dann sowieso für jeden Schweißtropfen einzeln...

Das letzte Stück ab der Autobahnbrücke vor Vogelbach ist besonders eben und ohne evtl. falsch zu nehmende Abzweige. Hier fährt jeder sein Tempo, bei so vielen Teilnehmern finden sich auch genügend Grüppchen mit gleicher Geschwindigkeit. Einfach fahren, fahren, fahren - schöööön! Bis auf wenige Stücke mit herbstlich geschmücktem Asphalt lässt sich die Strecke auch Mitte Oktober prima fahren, bei angenehmen 15°C kann man nicht einmal über das Wetter meckern.

Für den Ausklang des Tages haben die Organisatoren anstelle des geplanten Grillens draußen ein gemütliches Zusammensein in der nahe gelegenen Pfälzer-Wald-Hütte eingeplant: sicher, damit sich niemand verschwitzt einen Zug oder einen Schnupfen holt: die denken an alles!

geschrieben von Jutta Bär

ZDF Inliner Day

Auf dem Gelände des ZDF läuft den ganzen Tag über eine Sportveranstaltung, bei der es nur um Inliner geht. Da es auch zwei Rennen gibt, bei dem Leute vom ERV teilnehmen können (Jedermann- und Speedrennen über jeweils 10 km), sind wir mal wieder vor Ort. Wir, das sind Jutta, Nadine, Robert und Regina als Aktive und dann noch Andrea, Sven und Herbert als Zuschauer. Es ist beeindruckend, was alles an Ständen und Aktivitäten geboten wird, aber auch belustigend (wir haben viel Humor), wenn die Information hofft, von uns über Organisatorisches informiert zu werden. Besonders interessant außer unseren eigenen Rennen war für uns das Teamzeitfahren. Zarte Gemüter hätten hier beim Zuschauen Minderwertigkeitsgefühle bekommen können. Die haben etliches an Tempo und Technik mehr drauf als ich. Nun zu unseren Rennen. Zuerst starten Jutta, Nadine und ich beim Jedermannrennen. Wir laufen für unsere Verhältnisse ganz gut. Da in dem Feld aber viele starke Läufer sind, sind die meisten schon vor mir im Ziel. Robert geht es in seinem Rennen ähnlich. Das ganze war soweit ganz nett und interessant, aber ein Marathon oder wenigstens ein Halbmarathon in Mainz wäre uns wesentlich lieber gewesen.
geschrieben von: Regina Schlösser

Stadtrundfahrt für Eilige

Am Samstag, den 23. 9. wurde in Berlin eine Stadtrundfahrt für Eilige angeboten und 8000 Leute aus Deutschland und Europa kamen geströmt, darunter auch Jutta, Jürgen und Regina vom ERV. Hervorragend betreut wurden sie vorher und hinterher von dem ortsansässigen Lotsen Liane.

Geboten wurde eine interessante Strecke, vorbei an etlichen Sehenswürdigkeiten (der Siegessäule, dem Bundeskanzleramt, dem Rathaus Schöneberg, der Philharmonie, dem Fernsehturm, der Staatsoper...), die dann zum Schluss noch durchs Brandenburger Tor führte.

Abwechslungsreich war auch die Straße selbst. Lange, ebene Passagen wurden immer wieder aufgelockert durch rissigen Belag, starke Spurrillen, Engpässe auch mit seitlichen Straßenbahnschienen und zahlreiche weitere Kleinigkeiten. Das Ganze lief bei strahlendem Sonnenschein und damit wir nicht zu sehr schwitzten, sollte uns zwischendurch ein Wind bis Stärke 6 etwas abkühlen. Auf diesen Service hätte ich allerdings gerne verzichtet. Zur optischen und auch akustischen Abrundung standen noch 300000 Zuschauer am Straßenrand.

Zum Schluss fanden wir uns einschließlich Liane an den Verpflegungsständen. Wir waren uns einig, dass es trotz einiger Widrigkeiten eine tolle Tour war.
geschrieben von: Regina Schlösser

Von tollen Rennen und verlorenen Tigern

Häufig haben wir schon von dem EBM Pabst Marathon gehört, heute waren wir das erste mal dort. Eine Veranstaltung mit familiären Character. Dies lag zumindest den Teilnehmer auf der Rückfahrt auf der Zunge.

Los ging es um 10:30 Richtung Heilbronn, nachdem wir uns auf dem Mitfahrerparkplatz getroffen haben. Nach einer zugegebn längeren Autofahrt kamen wir dann in Hohenlohe an und waren von der Art und Weise wie das Event organisiert war begeistert. Gerade der Start der Inliner am Ende hatte den Vorteil, einmal nicht als Anhängsel der Läufer zu gelten. Man hatte eher das Gefühl, noch einmal eine Sensation der Veranstaltung zu sein.

Das Rennen war dann nicht so anstrengend wie das ausgeschriebene Höhenprofil im Vorfeld den Eindruck erweckte. Insgesamt waren alle 6 Teilnehmer des Vereins mit Ihrem Ergebnis zu frieden.

Nun zum Tiger. Mein Tiger, welcher normalerweise mein Auto bewacht, hatte seine Aufgabe zu wörtlich genommen und mein Auto von aussen bewacht. Dabei hat er sich wohl unter oder knapp neben meinem Auto verlaufen. Ein freundlicher Parker auf dem Mitfaherparkplatz hat den Tiger auf mein Auto gestellt, damit er nicht verloren gehen konnte und mein Auto effektiver bewachen konnte.

Dem Retter meines Tiggers hier ein herzliches Danke schön. Vielleicht meldet sich die unerschrockene Person, auf dass ich mich bei Ihm bedanken kann.
geschrieben von: Robert Carbanje

Skatenight in Mannheim

Es ist Mittwoch und das Wetter ist herrlich. Was macht man an so einem schönen Abend? Ganz klar: Man fährt zur Skatenight, heute nach Mannheim, denn letzte Woche war Ludwigshafen dran. Ein kurzer Blick ins Internet zeigt, dass wir uns wieder auf dem Mitfahrerparkplatz treffen – also los.

Schließlich sind wir eine Gruppe von 10 aus Lautern (Andrea, Nadine, Sven, Jutta, Jürgen, Katrin, Martin, Stefan, Robert, Regina), die heute mit 440 weiteren Skatern auf der 31 km langen Tour Richtung Seckenheim unterwegs sind. Zunächst bietet uns die Tour nichts Ungewöhnliches – wir sind öfter hier dabei, einzelne von uns fast immer. Dies bedeutet aber nichts negatives, da uns die Skatenights hier viel Spaß machen.

Dann entwickelt sich diese Skatenight zum echten Nightskating, denn wir fahren auf vielen unbeleuchteten Teilstrecken. Da der Straßenbelag gut ist und an der einzigen Problemstelle ausreichend gewarnt wird, kann man gut skaten, auch wenn man sehr wenig sieht.

Also- die Tour war schön, obwohl ich lieber sehe, wo ich skate.

PS: Im Verein wird dieses Jahr viel unternommen, das auf unserer Seite auch angekündigt wird. Es werden aber wenig Berichte geschrieben, weil sich dabei leider noch zu wenige Leute beteiligen.


geschrieben von: Regina Schlösser

Rheindamm Speyer

Der Rheindamm bei Speyer lag heute unter unseren Füssen. Pünktlich um 10 ging es in Kaiserslautern zur Jugendherberge nach Speyer. Dort trafen wir dann weitere Skater von der Verkehrswacht Pirmasens und auch Heilbronn.

Es ging über den Rhein um dann Richtung Germersheim zu fahren. Dort angelangt erwartete uns das perfekt organisierte Pausenteam um uns mit Getränke zu versorgen. Nach der Stärkung fuhren wir dann wieder linksrheinisch weiter Richtung Süden. Ein herliches Gefühl direkt am Rhein entlang zu skaten, die Sonne im Nacken einfach nach Süden. Nach etwa 10km drehten wir um am selben Treffpunkt die mittlerweile vorbereitete Vesper zu uns zu nehmen. Gegrillte Würstchen, Salate und ein Nachtisch warteten dort auf uns. Danach ging es dann wieder zurück nach Speyer mit einem kurzen Zwischenstop an einer Eisdiele. Wir tankten noch kurz eine Stärkung für die letzten Meter in Form von Eis und fuhren dann zu unseren Autos.

Das ganze war die Geburtstagstour von Regina ich hoffe es hat Ihr genauso wie uns gefallen.

Wir möchten uns auch auf diesem Wege noch mal bei Ihr bedanken.
geschrieben von: Robert Carbanje

Rhine on Skates 2006

Eine Tour von 137 km, wer macht denn so was? – Die Wiederholungstäter Andrea, Sven, Robert und Regina sowie als Neulinge Mona, Stefan, Jutta und Jürgen. Gut 1000 Teilnehmer stehen mit uns zusammen um 9:30 Uhr in Bingen am Start um über Koblenz nach Rüdesheim zu skaten.

Nach dem üblichen Gedränge am Start kommen wir langsam in Fahrt und fangen an, das Ganze zu genießen.

Die Strecke skatet sich gut. Die Landschaft ist einfach herrlich. Andere Skater sind auch interessant mit witzigen Dekorationen auf dem Helm und ihren Shirts, die verraten, dass ganz Deutschland hier vertreten ist.

Wir fahren energiesparend als Kette. Über etliche Kilometer rollen wir in der Formation Robert, Regina, Jutta, Jürgen. Stefan und Mona sind teilweise dabei. Zeitweise haben wir noch einige Pirmasenser integriert. Sven und Andrea dagegen ziehen immer wieder ganz nach vorn, doch die treffen wir in den Pausen wieder.

Es gibt drei große Pausen mit Verpflegung und vier kürzere Stopps, also genügend Gelegenheiten zur Erholung.

Es war also eine rundum gut organisierte Tour, bei der sogar das Wetter (bis auf einige Tropfen am Schluss) gut war.

- Und die 8 Teilnehmer aus unserem Verein? Jeder von ihnen hat die ganze Strecke bewältigt. Selbst Jürgen und Mona (beide hatten noch keine Erfahrung mit Langstrecken) sind die vollen 137 km geskatet!


geschrieben von: Regina Schlösser

Stuttgarter Zeitungslauf

Wochenende. Sonntag. Kurz nach 5 Uhr früh. Jutta und ich starten durch. Ins Ländle. Der Stuttgarter Zeitung - Halbmarathon steht für Jutta und Robert auf dem Programm. Ruhige Fahrt. Kurz nach 7 Uhr stehen wir auf dem Parkplatz in Bad Cannstatt. Der füllt sich zusehends. Zum Glück ist der Start so früh angesetzt. Überall Skater und Läufer. Treffpunkt mit Robert um 7:30 Uhr an der Hanns-Martin-Schleyer-Halle. Robert hat schon die Startunterlagen besorgt. Der Trubel wächst. Die beiden laufen sich warm. Toi toi toi. Wir trennen uns. Ich gehe zum Startbereich. Wegen parkender Autos auf der Strecke verzögert sich schon der Start der Handbiker um 20 min. Die Ursache für die Verzögerung des Starts haben die Teilnehmer, die weiter hinten standen, gar nicht mitbekommen. Die Skater treten danach an die Startlinie. Und müssen erneut noch warten. Dann werden mit kurzen Abständen die Skater in 5 Blöcken gestartet. Jetzt aber los. Während die Skater durch Bad Cannstatt eilen, bleiben mir nicht mal mehr 30 min bis zum Ziel vor dem Gottlieb-Daimler-Stadion. Gar nicht so einfach gegen den Strom der Zuschauer, die den Start der vielen Läufer sehen wollen. Aber es klappt. Ziel rechtzeitig erreicht. Die besten Handbiker sind aber schon eingetroffen. Dann rauscht die Spitzengruppe der Speedskater durch's Ziel. Das Zepto-Team ganz vorne. Gruppe nach Gruppe trifft ein. Machen teilweise einen Mord's Wind. Wann kommen unsere Teilnehmer? Da kommt Robert. Zieldurchfahrt mitten in einer Gruppe. Foto. Einige Minuten später fährt Jutta durch's Ziel - versteckt im Windschatten. Foto. Wir treffen uns im Trubel. Beide sind recht zufrieden. Gespannt auf ihre Zeiten, die sie dann mit einer "vorläufigen Urkunde" ausgehändigt bekommen. Ein schöner Halbmarathon durch die Stadt und das Neckartal. Mit einer prima Organisation, gemäßigten Anstiegen, gut gekennzeicheten Gefahrenstellen, Musikgruppen verschiedenster Richtungen und anfeuerndem Publikum entlang der Wegstrecke, und last but not least: geeigneten Windschattengebern... (Anmerkung Jutta). Nach alldem ist immer noch Sonntag vormittag. Wir essen ein Kleinigkeit und werfen noch einen Blick ins Gottlieb-Daimler-Stadion. Die Läufer haben hier ihr Ziel und werden entsprechend bejubelt. Später bummeln wir noch durch die alten Gartenschauanlagen und die Innenstadt von Stuttgart. Hier ist es gar nicht so voll. Wir hätten skaten sollen. Das war ein schöner langer Sonntag. Wenn man so früh aufsteht...

Gruß von Jürgen (Fahrer und Fotograf)

Mittelrheinmarathon 2006

saufrüh aufstehen, so 'ne lange Strecke - alle sagen, es wäre toll, also: probier ich `s halt mal. Am 18.06.06 klingelte dann der Wecker um 4.30 Uhr : war brutal, ließ sich aber bewekstelligen. Abfahrt vom Pre-Park 5.30 Uhr. Herbert fuhr Regina, Robert und mich nach Oberwesel: ein tolles Angebot, ich musste mich um nichts kümmern, alles wurde gemanaged, die Startunterlagen hatten Andrea und Sven bereits für uns abgeholt. Dann der Start in Oberwesel: irgendwie ging `s los, man hat es so nebenbei mitgekriegt, kein Stress. Regina, Andrea, Mona und ich fuhren als Gruppe, Robert und Stefan liefen einen Block weiter vorne. Wir hängten uns gleich an ein "grünes T- Shirt- Team". Es lief von Anfang an gut, vor Kurven und Kopfsteinpflaster wurde prima vorgewarnt. Irgendwann verloren wir den Windschatten, angelten aber Leute, die sich an uns hängten. Belag (weitgehend) und Landschaft: Genuss pur, die Sonne schien, brannte aber nicht, ich fühlte mich wohl. Unsere Gruppe blieb auf weiter Strecke gut zusammen, die "Grünen" holten wir irgendwann auch ein - und verloren sie wieder. Kam wohl durch die kleineren Steigungen, die auch bei eigentlich topfebener Strecke hin und wieder bremsten, -so auch kurz vorm Ziel in Koblenz. Vielleicht damit man wusste, dass man gleich da ist? Noch zwei Kurven, dann kam der Zieleinlauf in Sicht: Matten überfahren , sich freuen ! Lief wirklich gut, alle 6 waren wir mit unseren Zeiten sehr zufrieden. Robert, Andrea und Regina, die diesen Marathon schon letztes Jahr geskatet waren, konnten sich jeweils deutlich verbessern. Fazit: kann man öfter machen und sich schon auf `s nächste Mal freuen - hoffentlich wieder in unserem tollen Team. Jutta
geschrieben von: Robert Carbanje

Saisonstart 2006

Heute, kurz nach 14:00 Uhr starteten 17 Skater, begleitet von einem Motorrad und dem Getränke- und Besenwagen auf einen 29 km - Rundkurs.

Von Bruchmühlbach aus ging es über Hauptstuhl und Hütschenhausen auf annähernd ebenen Wegen nach Miesau. Am Schwimmbad wurde die erste Getränkepause eingelegt. Danach kam ein äußerst abwechslungsreicher Streckenabschnitt. Nach Miesau mussten wir auf der Strasse Slalom um diverse Schlaglöcher fahren. In Sand gab es eine lange glatte Abfahrt mit Geschwindigkeiten bis zu 36 km/h. Anschließend gab es den ultimativen Fitnesstest in Form einer langen, langen Steigung. Schwächere Skater konnten hier das Auto nehmen - einer zeigte uns eine ungewohnte Nutzung der Reling unseres Begleitfahrzeuges.

In Waldmohr gab es die nächste größere Pause. Der letzte Streckenabschnitt war sehr eben und hier konnte jeder sein Tempo fahren. Robert sprintete mit einigen los, Martin begleitete die größere Gruppe, die ein mittleres Tempo fuhr. Jürgen und ich rollten eher gemütlich hinterher, denn dies war die erste Tour in dieser Länge, die Jürgen bisher gefahren ist.

Anschließend saßen wir alle noch recht lange bei einer Stärkung auf dem Platz in Bruchmühlbach zusammen.

Alles in Allem eine gelungene Veranstaltung, die uns viel Spaß brachte!


geschrieben von: Regina Schlösser

Duathlon in Rodenbach

Das zweite Jahr des Duathlons in Rodenbach. Ein Triathlon ist weithin bekannt, aber was ist ein Duathlon. Es gibt verschiedene Ansätze. In diesem Fall waren es 10km laufen und 10km Skaten. Eine Strapaze, aber eine lohnende, für diejenigen welche in beiden Disziplinen antraten. Drei ausdauernde Mitglieder unseres Vereins waren dabei. Beide leisteten hervorragendes in beiden Disziplinen. Sah man sich die Gesichter an, so hatte man das Gefühl Gedanken lesen zu können. Was den beiden durch den Kopf ging, war vielleicht "warum tue ich mir das an". Aber wie bei fast allen Rennen, ist man nach dem Zieldurchlauf wieder mit allem versöhnt.

Es gab auch Teilnehmer die sich vor der Königsdisziplin drückten und nur am Skaterennen teilnahmen. Der Vorteil des ganzen, war das man etwas schneller als die schon geschlauchten war. Allerdings musste man sich dann auf die Leistung eines anderen Läufers verlassen. Da man sich den Läufer vor dem Rennen aussuchen konnte, waren die Chancen jedoch gut verteilt.

Am Ende schnitt der ERV-KL recht gut ab. Insgesamt 6 Personen nahmen vom Verein teil und zwei von uns belegten die Plätze zwei und drei in der Königsdiziplin.

An dem Rennen nahmen insgesamt 15 Skater teil. Fast die doppelte Teilnehmerzahl als im letzten Jahr.

Das lässt auf das nächste Jahr hoffen.
geschrieben von: Robert Carbanje

2. Skatenight in Mannheim

Schon wieder mal gab es bange Blicke zum Himmel. Aber nachdem der Regen am Vormittag nachließ, hofften wir (Sylvie und ich) auf einen trockenen Abend und fuhren zur Skatenight nach Mannheim. Trocken, windstill und relativ mild - es waren prima Bedingungen für den Monat April. Natürlich sind wir größere Abschnitte gegenseitig im Windschatten gefahren, haben uns auch mal für eine kurze Strecke an Fremde angehängt oder sind einfach solo gefahren. Insgesamt 4 Brücken ermöglichten uns flotte Abfahrten. Dabei konnte ich es tief in der Hocke noch schnell rollen lassen, während andere ihre mäßigen Rollen und Lager schon wieder mühsam vorwärts schoben.

Zwischendurch gab es einen Härtetest mit Schienen, Baustelle und deutlich schadhaftem Asphalt. Das war aber auch kein Problem, da das Ganze - wie man es in Mannheim gewohnt ist - von den Ordnern prima abgesichert war. Nach 29 km kam ich gut durchgeschwitzt, aber noch mit viel Elan, zusammen mit den etwa 350 Teilnehmern ins Ziel.

Also wieder mal ein gelungener Abend!
geschrieben von: Regina Schlösser

1. Skatenight Mannheim 06

Den ganzen Tag schon beobachte ich den Himmel…. Nachmittags suche ich im Internet nach Angaben über das Regionalwetter und sehe mir sogar noch interessiert das aktuelle Bild einer Webcam an, das nur eine Straße mit Häuserzeile zeigt. Damit nicht genug: Bei einem Telefongespräch wird auch noch hauptsächlich übers Wetter geredet.

Dann ist es endlich klar. Wir (Robert, Sylvie und ich) hoffen auf einen regenfreien Abend und fahren zur ersten Skatenight der Saison nach Mannheim. Als ich dann endlich die Skates an den Füßen habe und die ersten Meter über Bürgersteige rolle, fühle ich mich wie der totale Anfänger. Es beruhigt mich nur etwas, dass es Sylvie ähnlich geht.

Um viertel vor Acht geht es dann los und nach etwa einem Kilometer, als das Feld von etwa 180 Teilnehmern zu einem flotten Tempo gekommen ist, fühle ich mich auf meinen Skates wieder daheim.

Wir fahren weitgehend zusammen, wobei Robert natürlich den Windschatten spendiert. Zwischendurch treffen wir auch Bekannte. Es macht einfach nur Spaß!

Nach 25 Kilometern sind wir am Ziel – Ein gelungener Auftakt der Saison, auf die ich mich freue.


geschrieben von: Regina Schlösser

Immer bergauf / Steinfurt 2006

Gibt es einen Ort an dem es nur bergauf geht? Wenn man am Halbmarathon in Steinfurt teilnimmt, könnte man fast auf den Gedanken kommen.Wenn es mal nicht bergauf ging, hatte man Gegenwind. So schlimm war es nicht ganz, aber nicht nur ich hatte den Eindruck mit den Bergen. Mehrere Mitstreiter waren der gleichen Meinung.

Es ging darum, meiner Nemesis entgegen zu treten. Nachdem ich im letzten Jahr angetreten war, meinen ersten Wettkampf zu fahren, fühlte man sich dieses mal, fast wie zu Hause. Alles war so gut organisiert wie schon das letzte Jahr. Insofern lief alles glatt, abholen der Startunterlagen, warm laufen und starten um 13:30.

An der Strecke hat sich nichts geändert. Wieder ging es im Startbereich über Kopfsteinpflaster, wenn man das zweite mal ein ähnliches Pflaster sieht, ist man im Ziel. Nicht unbedingt optimal, gerade in den Beschleunigungsphasen, aber der Enthusiasmus der Streckenposten entschädigt dafür. Jede Kurve ist besetzt und die netten Ordner weisen jeden Läufer darauf hin, wo lang es geht. Die Leute sind mit viel Spass bei der Sache.

Das Rennen lief von meiner Seite gemächlich an, nicht unbedingt der Topspeed, aber zumindest gegenüber dem letzten Jahr wesentlich enspannter. Ein kurzer Ausbruchversuch meinerseits wurde zwar dennoch prompt von meiner Kondition bestraft, aber es fand sich eine Gruppe, mit der ich einen grossen Teil des Rennens fahren konnte. Die fehlende Training machte sich dann doch in meinem Rücken bemerkbar, so dass ich zwar noch Puste aber keine Skatehaltung mehr hatte. Letztendlich bin ich aber zufrieden und es gibt hoffentlich auch nächstes Jahr wieder einen Saisonauftakt im Skaten in Steinfurt.
geschrieben von: Robert Carbanje