Inline Skaten
in Kaiserslautern

Saisonabschluss 2005
Der Tribut an den Wettergott wurde gezollt. Allerdings erst nach dem einlaufen der Rund 35 Skater auf der Ausfahrt am 2.10.2005. Dies war vielleicht mit ein Grund für die Abkühlung in Form von Regen am Ende der Ausfahrt.
Zuerst sah es gar nicht gut aus mit dem Wetter. Der Himmel war bedeckt und Zweifel kamen auf, ob der Saisonabschluss wirklich stattfinden konnte. Ein Anruf von Martin, unser Mann vor Ort bestätigte allerdings gutes Wetter. Wir trafen uns in Bruchmühlbach und bauten den Pavillion auf, damit im Falle von Regen, die Schwenker und Würstchen keinen verwässerten Geschmack erhielten. Ein Unterfangen, dass sich als schwieriger Erwies als gedacht. Aus zwei Pavillions wurde schliesslich einer gemacht. Gott sei Dank war kein Specht in der Nähe, der das ganze Konstrukt zerstören konnte.
Um etwa 14:15, nachdem auch der letzte Nachzügler umgezogen war, ging es dann auf den von Regina Schlösser ausgearbeiteten Rundweg. Wir fuhren soweit es ging auf den Rund um Landstuhl angesiedelten Radwegen. Leider war auch die ein oder andere Ortsdurchfahrt dabei. Um hier für die Sicherheit der Skater zu sorgen, hatten wir zwei Motorradfahrer dabei, die halfen Gefahrenpunkte abzusperren. Diesen beiden vielen Dank.
Nach etwa zwei Stunden kam dann der schon erwähnte Regenguss. Am Ziel, das auch der Start unserer Tour war, warteten dann schon der heisse Kaffee, sowie Stärkung in Form von Kuchen, Salat und natürlich gegrilltem Fleisch.
Abschliessend muss man sagen, dass der Tag ein voller Erfolg war. Viele externe Skater kamen zu unsere Tour und wollen auch bei zukünftigen Aktionen wieder dabei sein.
Insgesamt, gilt den vielen Helfern dieser Tour ein grosser Dank.
geschrieben von: Robert Carbanje
Berlin Marathon 2005
Wie beschreibt man die Eindrücke des Berlin Marathons? Gigantisch? Chaotisch? Ein Erlebnis? Etwas, dass ich ich nicht noch mal machen mitmachen möchte?
Es trifft alles ein wenig zu, passt aber auch nicht so ganz. Vielleicht vom Anfang an. Berlin ist immer eine Reise wert, auch wenn man nicht per Skates mit etwa 8000 Gleichgesinnten durch die Stadt rollern will. Das kulturelle Angebot, die Architektur, die Leute und und und. Der Berlin Reisefüher lassen wir dann auch weg.
Die Fahrt mit der S-Bahn Richtung "Inline Village" war alleine schon ein Erlebnis. Schnell kam man mit anderen Mitstreitern ins Gespräch. Man fachsimpelte über Rollen und Lager, sprach über die angestrebte Zeit usw. Insgesamt war die Atmosphäre unter den Skatern vor und nach dem Rennen einfach gigantisch. Interessanterweise traf man auch alle Skater, die man vorher an anderen Veranstaltungen kennengelernt hatte. Ein grosse Wiedersehen von Bekannten. Wie auch nicht anders zu erwarten. Von vielen hatte man vorher gehört, dass der Berlin Marathon das absolute Saison Highlight war.
Ganz anders das Rennen. 8000 Leute Starter sind eine Hausnummer mit der man erstmal fertig werden muss. Gruppe fahren erhält eine vollkommen andere Dimension. Ist man normal Gruppen von etwa 10 bis 15 Personen gewohnt kann man in Berlin in Grössen um das 10 Fache der genannten Grössenordnung rechnen. Wenn sich überhaupt Gruppen bildeten und nicht alle mehr oder weniger in einem großen Pulk fuhren. So waren Stürze nicht zu vermeiden.
Die Geschwindigkeit war hoch. Selten wurde ein so hohes Tempo gefahren. Allein die eigene Zeit für den Halbmarathon war besser als je zuvor. Leider reichte die Kondition nicht ganz aus, um das Tempo zu halten. Ein Sturz tat das übrige. Eine gute Zeit war es dennoch, auch wenn es nicht die persönliche Bestzeit war.
Im Ziel kam dann das Finisherhigh. Ein Gefühl das man nicht beschreiben kann sondern erleben muss. Nach dem Ziel war man fast wieder mit allem versöhnt. Die Organisation war top, man wurde gut betreut und auch das Kleiderbeutelausgabe gong schnell von statten. Lediglich der Freibierstand war überbevölkert. Nichts ist halt perfekt.
Ein Rennen das gemischte Gefühle hervorruft. Man muss es erleben um sich ein eigenes Bild zu machen.
geschrieben von: Robert Carbanje
Rhine on Skates 2005
Zum dritten Mal Rhine on Skates. Im ersten Jahr die Hitze, im Zweiten der Regen und diesmal alles perfekt. Nicht zu heiß und nicht kalt.
Mit fünf Leuten machen wir uns auf den Weg nach Bingen und treffen dort schon eine Menge Skater an. Letztendlich sind es dann wohl so zwischen 1500 und 2000 Leute die sich auf den Weg machen.
Die Pausen und Verpflegung sind gut organisiert. Aber es gehört einfach dazu: Schlange stehen vor der Toilette, vor dem Trinken und den Bananen und natürlich vor den Nudeln.
Die Strecke ist prima. Guter Asphalt, eine traumhafte Landschaft. Es herrscht eine gute Stimmung und im Ziel nach 135 KM sind alle mit sich zufrieden.
Fazit: Die Organisatoren haben wieder eine tolle Veranstaltung auf die Beine gestellt (Erstmals mit Teilnehmerbeitrag, der aber durchweg berechtigt ist). Einziger Wehrmutstropfen ist der schwere Unfall vor Koblenz. Die besten Wünsche an den Ordner und dass er schnell wieder gesund wird.
geschrieben von: Sven Halfmann
Skatenight Zweibrücken
Was macht man nicht alles um den Trainer zu kompensieren. In diesem Fall fuhren wir auf die Skatenight in Zweibruecken. Insgesamt 15 Leute aus dem Verein waren diesmal mit dabei. Zum Teil machten einige von ihnen ihre erste Erfahrung auf einer Skatenight ausserhalbt von Kaiserslautern.
Gestartet wurde in Zweibrücken auf dem Herzogplatz, der sich vor uns wirklich gut versteckt hat. Erst nach mehreren Versuchen denselbigen zu finden kamen wir an. Dies soll nicht für den fehlenden Orientierungssinn sprechen, sondern eher für die Bereitschaft auf Fremde zuzugehen und mit diesen in Gespräch zu kommmen. Sei es auch nur, nach dem Weg zu fragen.
Als wir uns dann umgezogen hatten und es losging, fuhren wir über mehrere Ort nach Homburg. Dort war zu dem Zeitpunkt ein Stadtfest und die Teilnehmer konnten den Abschluss der Tour kraeftig feiern. Die Strecke war groesstenteils recht schön, auch wenn wenige Teilabschnitte sich durch äusserste Dunkelheit und schlechtem Asphalt auszeichneten.
Ein interessanter Punkt ist die Tatsache, dass wir nicht die einzigen waren, die viele Kilometer fahren um an einer Skatenight teilzunehmen. So sieht man mittlerweile immer wieder einzelne Gesichter die man auch von anderen Events kennt. Man kommt man ins Gespräch und hat das Gefühl, teil einer immer grösser werdenden Gemeinschaft zu werden. Man hat schon fast das Gefühl sich entschuldigen zu müssen, wenn man an einer Veranstaltung nicht teilnimmt.
geschrieben von: Robert Carbanje
Dom-Skate-Marathon
Der ERV - Smiley - Express war unterwegs beim Dom - Skate - Marathon auf der Strecke von Speyer nach Worms. Lok Sven und zunächst 5, später 7 vereinseigene Waggons rollten flott über die Straßen. Weitere Lokführer waren vorhanden, wurden aber vorne kaum eingesetzt. Zwischendurch hatten sich weitere Skater angekoppelt.
Wir waren eine deutlich auffallende Gruppe - einerseits durch unsere Vereinsshirts und auch die Smiley - Aufkleber; andererseits gelang es uns durch unsere schnelle, geschlossene Fahrweise auch noch kurz vor Worms bei starkem Gegenwind viele Andere zu überholen. Die Teamarbeit funktionierte so gut, dass auch Schwächere unserer Gruppe nicht verloren gehen konnten.
Teilnehmer: Julia (11), die bis Ludwigshafen durchgehalten hat und dann mit Ursula in den Bus umstieg. Der ERV - Express bestand aus Andrea, Mona, Regina, Robert, Sylvie, Stefan, Sven und Volker.
Fazit: Viel Schweiß, viel Spass!
geschrieben von: Regina Schlösser
Saarland Skatedays
Neun Leute vom Vereinhaben sich zu den Skate - Days nach Saarbrücken aufgemacht – vier Zuschauer und fünf Skater (Sven, Robert, Stefan und Regina für den Marathon und Andrea für den Halbmarathon). Die Tour ist eine besondere Herausforderung, da die Strecke außer mehreren kleineren Hügeln zwei deutliche Steigungen enthält, die letzte davon etwa zwei km lang.
Der interessanteste Teil der Tour begann für mich damit, dass ich bei km 9 an der Steigung den Anschluss an meine Gruppe verlor. Ich fand dann aber schnell einen Saarländer :-)), mit dem ich letztes Jahr ein größeres Stück gefahren war. Ein, zwei Kilometer weiter kommt Andrea dazu und kurz darauf noch eine Frau. Zu viert fahren wir als Kette und wechseln uns bei der Führung einigermaßen gleichmäßig ab. Andrea beendet ihren Halbmarathon und wir sind bei reduziertem Tempo noch bis zur langen Steigung bei km 32 gemeinsam unterwegs. Den Rest habe ich allein und relativ langsam zurückgelegt.
Alle sind am Schluss mit ihren Läufen und Zeiten zufrieden (die übliche Ausnahme äußerte sich nur leiht negativ!!!) Anschließend haben wir uns bei einem empfehlenswerten China Imbiss in Blieskastel gestärkt.
Alles in Allem: Sehr schöne Tour, nächstes Jahr ist vorgeplant!
geschrieben von: Regina Schlösser
Heidelberg Maxi Halbmarathon
Sonntagmorgen 7.00 Uhr. Eigentlich die Zeit zum Schlafen oder gemütlich frühstücken. Und was machen wir? Wir sitzen im Auto auf der Autobahn Richtung Heidelberg. Maxi-Halbmarathon mit 23 Kilometern.
Das Feld ist recht klein aber doch gut besetzt. Man sieht auch wieder bekannte Gesichter. Das Wetter wirkt zeitweilig als wolle es regnen, aber die Sonne setzt sich dann doch durch. Es ist schwül, so dass der Schweiß gut läuft.
Der Start ist pünktlich. Fast das komplette Rennen geht über nur halbseitig gesperrte Straßen. Die Strecke ist gut.
Ich merke wieder einmal, dass zu einem Rennen mehr gehört, als nur zu fahren. Da habe ich noch viel zu lernen.
Im Ziel sind wir uns einig. Es war eine schöne Veranstaltung.
geschrieben von: Sven Halfmann
Mittelrheinmarathon
Fünf Leute aus unserem Verein wollen am ersten Mittelrheinmarathon teilnehmen. Für drei von ihnen ist es das erste Rennen über die volle Marathondistanz.
Zwei bilden die Vorhut und reisen schon am Vortag an. Sie kommen somit in den Genuss einer Bahnfahrt aus dem Bilderbuch. Um auf den Bahnsteig zum Sonderzug zu kommen muss der Fahrausweis der nur für 6.30 Uhr gültig ist, vorzeigen. Im sehr vollen Zug dann endlich ein Sitzplatz. Die Tür geht auf und eine junge freundlichen Zugbegleiterin knipst die Karten ab die nur für die Fahrt gültig sind. Gleichzeitig weist sie darauf hin, dass wir in erster Klasse sitzen die Karten aber nur für zweiter Klasse sind und wir in die zweite Klasse sollen. Da ist ein Sonderzug mit lauter Menschen die zweiter Klasse haben und der Wagen erster Klasse bleibt frei.
Das Wetter scheint heiß zu werden – also heißt es schnell ins Ziel zu kommen. Wir sind zwar alle in unterschiedlichen Gruppen gefahren, aber alle kommen mehr oder weniger heil ins Ziel. Wenn man von Blasen einmal absieht.
Der Marathon war ganz gut organisiert, dafür dass er das erste Mal stattfand. Kleiderausgabe, Verpflegung und ein paar andere Kleinigkeiten die aber wohl Erfahrungswerte sein müssen schmälern den Gesamteindruck kaum.
Die Strecke war landschaftlich klasse (kennt man ja von TalTotal oder Rhein on Skates). Und es war ein recht schnelles Rennen. Macht man gerne wieder.
geschrieben von: Sven Halfmann
Skatenight Ludwigshafen
19:30 Uhr auf dem Berliner Platz in Ludwigshafen. Gut 1000 Skater starten zu einer Tour von 31 km. Vorneweg fährt ein Musikwagen von RPR. Relativ viele tragen nicht nur Schützer, sondern auch Helme, da man sich diese vor der Tour kostenlos ausleihen konnte. Das Tempo ist schön flott. Etwas aufpassen muss man lediglich bei den Straßenbahnschienen, die gelegentlich gekreuzt werden. Einige Brückenauffahrten sind zwar etwas mühsam, die Abfahrt auf der anderen Seite ist aber eine schöne Entschädigung! Außerhalb der Stadt, im Bereich Maxdorf, Ruchheim gibt es zusätzlich Gelegenheit aufzudrehen. Nach 17 km wird eine größere Pause eingelegt. Am Getränkewagen versorge ich mich mit Schorle.
Der zweite Teil der Strecke verläuft sogar ohne die sonst üblichen Sammelstopps. Ich fahre auch den Rest der Strecke mit deutlichem Tempo (es gibt auch gemütlichere Fahrer) und komme mit der gesunden Gesichtsfarbe einer vollreifen Tomate ans Ziel. Noch kurz ausruhen und etwas nett plaudern, dann mache ich mich auf den Heimweg.
(Ich fahre ab und zu nach Ludwigshafen bzw. Mannheim zu den Skatenights und nehme auch gern Andere mit)
geschrieben von: Regina Schlösser
BASF Firmencup
Wie fast immer trafen wir uns am Mitfahrerparkplatz. Alle waren da. Immerhin sieben Leute. Schön.
Also ging es Richtung Hockenheimring. Bei unserer Ankunft ein Feuerwerk. Leider nicht für unser Gruppe, sondern für die ersten Nordic Walker die ins Ziel kamen. Wir hatten noch ein wenig Zeit und konnten uns umschauen. Es war eine Menge los. Über 11.000 Teilnehmer. Der Wettbewerb der Rollifahrer und Handbiker war wie immer beeindruckend. Tolle Leistungen werden da gezeigt. Dann sind als Letztes die Inliner dran.
Es war wie immer: Zwanzig Minuten vor dem Start schon kein durchkommen mehr. Mist. Doch wieder etwa 7te Startreihe. Start. Jetzt schauen, dass man im Gewühl nach vorne kommt. Das geht auch. Dann habe ich eine große Gruppe hinter mir die mitgegangen war. Jetzt wäre es schön wenn mich jemand ablöst. Macht aber keiner. Wir erreichen den Nächsten da kann ich hinten dran. Aber der ist zu clever und setzt sich in die Gruppe. Bei der Einfahrt ins Motodrom komme ich vorne weg, aber es lässt mich niemand mehr rein. Also reindrängen. Kaum drin, setzen die auch schon zum Schlußsprint an. Jetzt schon? Also gut. Irgendwie mit. Auf der Zielgeraden bin ich gerade am Überholen, da krieg ich den Handschützer von dem Vorne ins Gesicht. Brauche einen Moment um dann noch ins Ziel zu fahren.
Dann kommen die anderen. Alle sind zufrieden mit ihren Resultaten und sich einig, dass es eine schöne Veranstaltung war. Und im nächsten Jahr sind wir hoffentlich nicht nur sieben. Und vielleicht fährt dann ja auch noch unsere Stütze nicht für die BASF sondern für uns. (Aber keine Angst Stefan. Wir verraten nicht wer das war.)
geschrieben von: Sven Halfmann
Stuttgarter Zeitungslauf
In Stuttgart fand im Rahmen des Stuttgarter Zeitungslaufs ein Jedermann-Inline-Marathon und die Deutschen Inlinehalbmarathon Meisterschaften statt. Grund genug mit sich zu hadern. Fahre ich beim Jedermann Rennen mit oder schaue ich mir den Start- und Zieleinlauf der Deutschen Meisterschaft an. Schliesslich startet fast jeder in Deutschland bekannte Speedskater heute.
Die Ergebnisliste zeigt, dass die ersten 20 Läufer innerhalb von fünf Sekunden eingelaufen sind . Im Ziel muss es also ziemlich spannend gewesen sein. Mit Endspurts, überholen usw.
Man sieht an der Form der Berichterstattung, dass ich mich dafür entschieden habe selbst zu fahren. Auch hier war war es spannend...
Begonnen hat das Event am Samstag mit dem Abholen der Startunterlagen. Man kann sagen, perfekte Organisation. Einziger Kritikpunkt: Maultaschen als Hauptbestandteil der Pastaparty. Aber so ist das nun mal im Schwabenländle.
Der gute Eindruck setzte sich dann auch am Sonntag, dem eigentlich Renntag fort. Der Start war in Blöcke unterteilt, so dass Leute der gleichen Leistungsklasse miteinander fahren konnten. Leider hatte ich mich bei der Anmeldung falsch eingeschätzt, so dass ich in einem Block mit etwas langsameren Skatern gelandet bin. Die Blöcke starteten zeitversetzt, so dass wir 3 Minuten später als der vordere Block starteten. Um so verwunderter war ich, dass wir Teile des vor uns gestarteten Blocks nach dem ersten Kilometer einholten. Anscheinend hatten einige Skater die Zeit für einen Halbmarathon eher unterschätzt.
Leider fand sich im Rahmen des Rennens keine Gruppe mit der ich zusammenfahren konnte. Immer wenn ich meinte Leute gefunden zu haben, mit der ich fahren konnte, löste sich diese auf. Ob es an mir gelegen hat, weiss ich nicht. Ich denke aber nicht. Insgesamt war in den Gruppen keine Kontinuität, so war es eigentlich nicht verwunderlich, dass etwa 10 Personen immer zusammen fuhren, ohne dass sie sich in eine Gruppe zusammenfanden. Mit Teamarbeit wären wir wohl alle schneller gewesen.
Die Strecke war vom Asphalt her erste Sahne. Lediglich die Gefälle waren etwas anspruchsvoller. So verlief ein Gefälle in eine enge Rechtskurve und ein anderes Gefälle in eine Linkskurve mit gleichzeitig links abknickenden Strassenbahnschienen. Abgesehen von diesen zwei Punkten gab es aber eigentlich keine Gefahrenstellen, so dass ich zum Teil etwas verwundert über die Bremsaktionen meiner Mitfahrer war. (Wer später bremst ist länger schnell ;-) ).
Die gefahrene Zeit ist akzeptabel, das Rennen war allererster Sahne. Schade eigentlich, dass man sich nicht schon für das nächste Jahr anmelden kann.
geschrieben von: Robert Carbanje
111km Mannheim
Kurz nach halb 10 starten wir (knapp 100 Teilnehmer) am Wasserturm. Es geht über Radwege, Feldwege und auch verkehrsberuhigte Straßen raus aus Mannheim. Volker und seine Ordner sind, was Planung und Durchführung betrifft, Spitze. Das weiß ich aber schon vom letzten Jahr. Nach jeweils etwa 8km gibt es Zwischenstopps. Ab der 3. Pause wartet auch ein Auto mit gekühlten Getränken. Vor jeder Weiterfahrt gibt es Hinweise zur nächsten Teilstrecke und besonders zu problematischen Stellen. Wenn man in einer engen S – Kurve die Brücke `runter fährt, hilft es sehr, wenn man weiß, dass kurz Kopfsteinpflaster kommt und außerdem der Ordner das vorher noch deutlich signalisiert. Das Wetter ist gut und wir fahren recht flott. Zwei Leute mit Musikanlage im Rucksack bzw. Schulranzen sind auch dabei. Lediglich der Wind stört gelegentlich sehr deutlich.
Gegen 13 Uhr bekomme ich Pudding in die Oberschenkel. Eine größere Pause mit entsprechender Stärkung behebt das Problem. Um 14:30 treffen wir nach rund 65km nördlich von Bensheim im angestrebten Biergarten ein. Natürlich esse ich Nudeln. Da ich letztes Jahr gelernt habe, lasse ich noch eine Magnesiumtablette in meine Apfelschorle fallen.
Etwa 16:00 Uhr geht es weiter und alles läuft ähnlich gut wie am Vormittag. So ab 18:00 Uhr beginne ich zu schwächeln. Ich verliere den Anschluss an meine Gruppe und dann erwischt mich voll der Gegenwind.
Eine halbe Stunde später steige ich bei knapp 90 km aus.
Nächstes Jahr will ich wieder dabei sein!
geschrieben von: Regina Schlösser
Blieskastel 29.05.05
Sonntagmorgen 9.00 Uhr. Schwüle liegt in der Luft. Doch ein paar Unerschrockene machen sich auf gen Blieskastel. Es ist schon arg drückend. Aber dennoch schön zu fahren. Mann trifft auch eine alte Bekannte aus dem Verein.
Ein Stück weiter eine Kapelle und ein kleinerer Auflauf. Woher haben die gewusst, dass wir kommen? Aber nein, ein Radrennen kreuzt. Zwischenstop in einem Biergarten. Danach wird der Tag auf einer Terrasse ausklingen lassen.
geschrieben von: Sven Halfmann
MLP Marathon
Die Startunterlagen im Rosengarten holen und prompt treffe ich die zwei Mitstreiter. Wir verabreden uns um später gemeinsam zum Start in Ludwigshafen zu fahren. Das klappt reibungslos.
Wir sind recht früh da, also noch ein wenig schauen und langsam die Schuhe anziehen. Den Kleiderbeutel abgeben und ein wenig einrollen. Die Veranstaltung ist stärker und besser als Mainz besetz, wie es scheint.
Der Start ist gepflastert und recht eng, dann Schienen, eine Rechtskurve und Verengung, anschließend eine lange breite Gerade mit einer anschließenden scharfen Rechtskurve in der sich die Straße abermals verengt. Auf der Geraden stehe ich vor der Entscheidung hänge ich mich an diese Gruppe oder gehe ich noch weiter vor? Nein, ich denke die langt. Ansonsten scheint alles gut gegangen zu sein.
Doch irgendwann nach einer Kurve Durcheinander. Aufschauen. Was ist los? Einige rennen über einen Grünstreifen, zwei stürzen. Was nun? Gerade aus oder über den Grünstreifen. Ich entscheide mich für Letzteres. Glück gehabt, wir wurden wohl fehlgeleitet.
Oftmals sehr unübersichtliche Situationen mit Streckenposten die entweder selbst keine Orientierung haben, oder keine Lust.
Stadtautobahn: teilt sich in drei Abzweigungen und prima: Keine Absperrung und kein Streckenposten. Wem fahre ich nach? Ich glaube jemanden zu kennen, der aus MA kommt und habe wieder Glück. Aber verdammt viel Frust in der Gruppe.
Dann Zielbögen. Ich setze zum Sprint an. Und kaum einer überholt. Ich bin irritiert, dass ich so gut sprinten soll. Mist das ist gar nicht das Ziel. Passiert mir noch zweimal.
Dann einbiegen auf die Zielgerade. Da sind Metallknöpfe auf der Straße. Aufpassen. Zielsprint – Einlauf- Auslauf? Nein der ist viel zu kurz da kommt schon die Absperrung. Bremsen wie ein Wilder.
Ich schaue ob ich die anderen beiden finde. Aber nichts. Dann erfahre ich aber, dass sie beide auch heil angekommen sind.
Letztes Jahr war die Veranstaltung fast problemlos. Dieses Mal einige Pannen. Aber und das war gut. Die Veranstalter haben sich sofort entschuldigt und Aufklärung angesagt.
geschrieben von: Sven Halfmann
Wendelinuspark
Pfingsten und trocken. Also rauf auf die Rollen. Martin hatte den Vorschlag gemacht den Wendlinuspark unter die Rollen zu nehmen.
Die kurze Bahn war von der Veranstaltung des Vortag recht verschmutzt. Aber sie ist schön. Auch der Aggro-Park.
Also fahren wir einmal den Rundkurs (mit Beleuchtung). 5,2 KM für geübte Skater steht im Prospekt. Naja ein wenig Übung haben wir ja inzwischen. Aber der Prospekt versprach nicht zuviel. Steigungen (nicht zu wenig) zwischen acht und zwölf Prozent. Für Kraftausdauer ganz nett.
Aber ebenso viele Abfahrten mit ebensoviel Prozent. Könnte ja Laune machen, wenn da nicht die vielen Kurven wären die kaum Sicht zulassen und die vielen Spaziergänger.
Also der Park ist eine tolle Sache vor allen Dingen ist auch alles umsonst, doch der Skate-Rundkurs sollte nur von wirklich geübten Skatern genutzt werden und dass auf ihre Kosten kommen, am besten nicht am Wochenende, sondern zu Zeiten mit wenig ‚Verkehr’.
geschrieben von: Sven Halfmann
Gutenberg Marathon Mainz
Oh nein der Wecker klingelt gleich und irgendwie war das kaum Schlaf. (Nicht dass wir unser Abschneiden in Rodenbach gestern so ausgiebig gefeiert hätten) Aber wir wollen uns schon um 7.00 Uhr treffen und in Richtung Gutenberg-Marathon.
Den ersten (auch nicht so fit) gabeln wir am Mitfahrerparkplatz und die anderen in Winnweiler auf. (Einen verletzungsbedingten Ausfall haben wir leider zu verzeichnen) Kaum sieht man den Start, ist es wieder da, das Rennfieber. Etwas warmfahren und dann zum Start.
Diesmal gleich nach vorne. Doch irgendwie finden sich immer wieder noch zig Leute vor mir ein. Startschuß. Ein ziemliches Gewühle und keine Möglichkeit nach vorne zu kommen, in der Kurve geht ein wenig. Dann verengt sich die Strasse und es geht eine Brücke hoch. Kaum Möglichkeiten vorbeizukommen. Bergab Tempo aufnehmen und versuchen so weit wie möglich vorzukämpfen. Nach ca. 4 Kilometer endlich eine Gruppe erreicht. Hänge aber ziemlich weit hinten und der Ziehharmonika-Effekt kostet Kraft. Viele taktische Spielchen die ich wegen mangelnder Erfahrung nicht immer gleich durchschaue.
Die Strecke ist ok. Hier und da schlechter Asphalt aber ansonsten ok. Kurz vor dem Ziel schnell noch nach vorne in die Gruppe mogeln. An dritter Stelle. Gute Ausgangsposition. Dann Sprint. Alle aus der Gruppe ziehen an mir vorbei. Jetzt fehlt die Kraft. Schade. Aber nun denn.
Wir konnten letztendlich alle zufrieden sein. Leider fiel jemand dem sehr straffen Zeitplan zum Opfer. Aber die prima Platzierung vom Vortag lässt das bestimmt schnell vergessen. Auch hier hatte Petrus ein Herz für die Skater und wir hatten prima Wetter.
geschrieben von: Sven Halfmann
Duathlon Rodenbach
Samstag mittag und es regnet. Nein, es schüttet. Ausgerechnet an dem Tag an dem die erste Skate-Lauf-Veranstaltung stattfinden soll. Es sieht so aus als fällt Rodenbach buchstäblich ins Wasser. 17.00 Uhr ich steige ins Auto und es regnet immer noch. Mist. Aber wenigstens mal hinfahren. Unterwegs reißt es auf. Hoffnung!!!
Angekommen stelle ich fest, dass die Läufer zu Fuß teilweise schon unterwegs sind. Da sind leider noch nicht viel Skater. Aber es ist ja auch noch ein wenig Zeit. Doch es werden leider nicht viel mehr. Schade. Dann der Startschuss.
Nach einer kurzen Gasse mit Anstieg und viel Nässe geht es auf eine lang gezogene Gerade mit stetigem Anstieg und mörderischem Gegenwind. Dann eine kleine Abfahrt und die Gegengerade läuft einfach nur gut.
Es war nicht unbedingt eine Strecke für Bestzeiten aber sie war nicht ganz ohne und hat Spaß gemacht. Unser Verein hat auch ganz gut abgeschnitten. Einziger Wehrmutstropfen ist die geringe Teilnehmerzahl. Schade. Sicherlich es war zum Schluss recht kurzfristig, aber ein paar Leute mehr wäre schon schön gewesen. Naja vielleicht im nächsten Jahr. Denn es war eine Strecke die wirklich für jeden war.
geschrieben von: Sven Halfmann
Autofreies Alsenztal
Donnerstagmorgen. Feiertag und es regnet. Dennoch treffen sich 8 Leute um halb neun um gen Winnweiler zum autofreien Alsenztal zu fahren. Doch leider es regnet auch dort. Also stürmen wir erst einmal eine Eisdiele und machen ein zweites Frühstüück. Gegen elf ist dann ein Hoffnungschimmer zu erkennen. Es regnet nicht mehr. Nun heißt es raus aus der Eisdiele und rauf auf die Rollen. Die Strecke ist noch ziemlich nass, aber somit auch leer. Schnell bilden sich Gruppen die jedem das richtige Tempo bieten. Das Wetter spielt auch mit. Blauer Himmel und hier und da ein paar Wolken. Eine abwechslungsreiche Strecke und ein paar „Auftankstops“ führen zu einer gelungenen Ausfahrt. Wieder zurück bei den Autos fehlt noch eine Gruppe. Ein Anruf und kurz darauf trifft man sich noch in einem kleinen Biergarten. Um 17.00 Uhr ist der Ausflug beendet und man kann nur sagen: Es war ein schöner Tag.
geschrieben von: Sven Halfmann
Rhein Ruhr Marathon 2005
17.04.05. Oberhausen. Startvorbereitungen zum Karstadt Ruhr Marathon mit 1600 Teilnehmern. Ich fahre zum Startgelände bin geplagt von einer Erkältung und finde es zudem schade, dass niemand von den anderen dabei ist. Doch Skater sind ein kommunikatives Völkchen und schnell hat man beim Einfahren Anschluss und erzählt. Dann noch ein Dixi Häuschen aufgesucht und … Mist mein Startblock ist zum Bersten voll. Ich komme nirgends vernünftig rein.
Dann halt hinten. Langsames Vortasten. Nun denn. Noch 3 Minuten zum Start. Der Adrenalinspiegel hat sein Maximum erreicht. Start der Top Männer. Vorschleichen an den Start. Die Frauen starten. Doch nun sind wohl die Dämme gebrochen und alle starten. Jetzt heißt es erst einmal vor und eine Gruppe finden. Aus dem Gewühle raus, ist da aber keine Gruppe mit einem adäquaten Tempo. Da vorne sind welche das sieht ok aus. Also ran und irgendwo weiter vorne rein. Geht auch problemlos. Die sind alle in Ordnung. Wir lösen uns gut in der Führungsarbeit ab. Ist zwar ein wenig langsam, aber die Stimmung ist ok.
Und die der Zuschauer erst. 1,1 Millionen Zuschauer tragen uns per Anfeuern, mit Ratschen, lauter Musik und allem was dazu gehört über den Asphalt. Die Strecke ist mit mehreren Steigungen und einer Wahnsinnsabfahrt interessant und abwechslungsreich.
Ca. 5 Kilometer vor dem Ziel an einem Anstieg, bleibt meine Gruppe zurück und diesmal versuche ich es alleine. Im Ziel bin ich erst einmal froh es geschafft zu haben. Dann denke ich:“ Mist. Du hast dich nicht verausgabt, da war mehr drin.“ Aber wenn man dann alle ins Ziel kommen sieht und sich gemeinsam freut, dass jeder es geschafft hat, dann ist die Skaterwelt wieder in Ordnung. Die Unzufriedenheit über verpasste Chancen ist weg und man verbucht es unter Erfahrungswerte.
Und nach dem Rennen ist vor dem Rennen. Und somit ist auch wieder die Vorfreude auf das nächste Mal da.
geschrieben von: Sven Halfmann
Über den ersten Halbmarathon oder Steinfurt 2005
Was habe ich nicht alles gehört über das erste Inline Skate Rennen. Tausende gute Ratschläge und Tips. Resultat zwei Tips waren zutreffend. Der erste Tip: "Dein erstes Rennen ist da um alle Fehler zu machen, die man machen kann" Stimmt, kann man uneingeschränkt zustimmen. Der zweite Hinweis: "Das anfeuern am Strassenrand kann zu einem Rausch ausarten". Auch dies war der Fall.
Um es kurz zu machen, das Rennen in Steinfurt hat furchtbaren Spass gemacht. Super Wetter obwohl es Mitte März war. Am Tag vorher und während des Rennens. Leider nicht bis kurz vor dem Start. Da regnete es. Was allerdings durch die Stimmung wett gemacht wurde. Die Strecke war top ausgezeichnet. Eine Autobahn ist dagegen bzgl. Abfahrten schlecht beschildert. Jede Kurve wurde ausgeschildert. Von den freundlichen Helfern an derselbigen, die nicht nur die Richtung angezeigt , sondern auch noch angefeuert haben ganz zu schweigen. Bei den Ortsdurchfahrten herrschte gerade in den kleineren Gässchen Volksfeststimmung und Unterstützung. Man wollte eigentlich nicht mehr aufhören zu fahren.
Man hat Blut geleckt und freut sich auf das nächste Rennen.
geschrieben von: Robert Carbanje